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Covid 19 und die Folgen - der öffentliche Raum in der Krise: Nutzung, Sicherheit und Wandel

 Covid19 und die Folgen – der öffentliche Raum in der Krise: Nutzung, Sicherheit und Wandel

 
Die Corona-Krise wirkt sich seit Anfang des Jahres 2020 auf Städte und Regionen aus. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aktivitäten massiv eingeschränkt. Menschen konnten nicht mehr in der gewohnten Weise miteinander im öffentlichen Raum agieren. Funktionen des öffentlichen Raumes, wie die Nutzung baulicher Infrastruktur, soziale Interaktion und Daseinsgrundfunktionen, die hier vorher wahrgenommen wurden, konnten während der Krise nicht mehr oder nicht in der bisherigen Form bestehen und erfolgen.
Das Forschungsvorhaben soll anhand der Corona-Krise untersuchen, wie sich Krisen auf die Maßnahmen und Projekte für öffentliche und halböffentliche Räume in verdichteten Stadtquartieren mit und ohne Städtebauförderung mit Fokus auf benachteiligte Stadtquartiere auswirken und welchen Herausforderungen die Bevölkerung, die Kommunen und die Träger*innen (z.B. Wohlfahrtsverbände, Vereine) und Unternehmen dieser Räume gegenüberstehen.
Ziel ist es, mit dem Projekt den Handlungsbedarf mit Fokus auf die öffentlichen und halböffentlichen Räume zur Verbesserung der Resilienz von Städten gegenüber einer derartigen Pandemie anhand von Fallstudien zu identifizieren, effiziente Strategien und Maßnahmen abzuleiten sowie Vorschläge zur entsprechenden Weiterentwicklung des städtebaulichen Planungsrechts (BauGB, BauNVO) und der Städtebauförderung zu entwickeln.
Auftraggeber:
Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung Bonn sowie Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Aktenzeichen: 10.06.03.-20.112 1.
Kooperationspartner:
·         empirica ag: Timo Heyn, Sabrina Sporleder
·         Universität Bonn, Professur für Städtebau und Bodenordnung: Prof. Dr.-Ing. Theo Kötter, Dr.-Ing. Sophie Schuppe, Msc. Anna-Maria Bolte
Projektlaufzeit:
·         11/2020 – 10/2023
Ansprechpartner:
·         Prof. Dr.-Ing. Theo Kötter, Dr.-Ing. Sophie Schuppe, Msc. Anna-Maria Bolte
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